Wahrscheinlich hat jeder schon einmal einen anlogen Film zur Entwicklung abgegeben. Wem kam das Warten auf die Fotos dabei nicht wie eine Ewigkeit vor? Genau diese Spannung schrumpft bei der digitalen Fotografie auf wenige Millisekunden herab. Außerdem gleicht das analoge Fotografieren eher einer Zeremonie bei der äußerste Präzision gefordert ist, wogegen bei der Digitalfotografie oft einfach so lange drauf los geschossen wird, bis es passt. Da wünscht man sich zur Abwechslung doch die gute alte Analoge wieder her. Ich für meinen Teil habe sie schlauerweise verkauft, um mir ‘ne fesche Digitale zu leisten. Die Rede ist von meiner ersten SLR: der analogen Konica Minolta Dynax 60. Wie nicht anders zu erwarten, wünsche Ich sie mir jetzt (6 Jahre später) wieder her und das nicht nur der Erinnerungen wegen.
Eine einfache anloge SLR, wie die Dynax 60, verzichtet auf unnützen Schnick-Schnack und bietet für wenig Geld viel Leistung. So zum Beispiel ein großes und zugleich helles Sucherbild oder ein punktgenaues Autofokus- und Belichtungssystem. Da kann sich so manche digitale SLR aus der semiprofessionellen Sparte eine Scheibe von abschneiden. Bevor Ich hier noch abschweife und von mechanischen Geräuschkulissen à la “Klick-Klack” zu faseln beginne, gibt’s jetzt ein paar aufgefrischte analoge Fotos auf den Schirm, die aus Zeiten stammen in denen Jim noch seine ersten Flug-Versuche unternahm.
Zu den Bildern (nur für waschechte Leipziger):
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Das erste Foto von Links ist aus Sicht des Irish Pub Killiwilly geschossen und zeigt die gute alte Karli bei Nacht. Für die Langzeitbelichtung hab ich die Dynax einfach aufm’ Tisch ausgerichtet. Das scheue Eichhörnchen im nächsten Bild lebt irgendwo im Clara-Park. Wer jemals Eichhörnchen fotografieren will, sollte Eicheln suchen und bloß keine “ruck-zuck” Bewegungen machen. Das dritte Bild zeigt ein Segelboot auf dem Cossi. Die zwei Enten hab’ Ich im Wildpark geknipst und das Rapsfeld liegt in der Nähe des Markkleeberger Sees.
Jim
